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Wintergolf

Warum sind unsere Golfschläge im Winter kürzer als im Sommer?

Der durchschnittliche Längenverlust liegt je nach Temperatur zwischen 10 und 20 Prozent.

Welche Faktoren sind für den Längenverlust verantwortlich?

 

Faktoren:

1.     Der Mensch:

Wir sind wärmer angezogen, unsere Muskeln sind kalt, die Bewegung ist eingeschränkt. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit des Sommers wird nicht erreicht, die Bälle fliegen kürzer.

 

2.     Der Ball:

Der Ball besteht in erster Linie aus Kunststoffmischungen, die temperaturanfällig sind. Das heißt, die Bälle werden härter, die Elastizität ist dadurch eingeschränkt.

 

3.     Die Umwelt:

Luft wird durch Abkühlung immer „dicker“ und es entwickelt sich dadurch ein höherer Widerstand. Meist wird die Luft auch noch feuchter und dadurch erhöht sich der Widerstand noch mehr.

 

4.     Der Griff:

Der Griff besteht auch aus einem Kunststoffgemisch und wird härter, das Griffverhalten ändert sich dadurch und unsere kalten Hände machen die Schläge nicht wirklich gerader.

 

5.     Der Schaft:

Stahlschäfte verändern sich nicht wesentlich, Graphit; bzw. Carbon und Mischschäfte aus Metall und Carbon werden etwas steifer, aber nur zu einem kleineren Faktor.

 

6.     Der Schlägerkopf:

Eisenköpfe verändern sich auch nur sehr gering in der Härte und Festigkeit, haben also wenig Einfluss auf die Schlagweite.

Bei Drivern und Hölzern sieht es da ganz anders aus. Durch die hochentwickelte Technik des dünnen Schlägerblattes verändert sich das Schlagverhalten doch sehr gravierend.

Dies macht sich schon im „Klangverhalten“ bemerkbar.

Einige Hersteller von Drivern und Hölzern schreiben sogar vor, die Schläger unter +8 °C nicht zu verwenden.

Die Elastizität des Blattes leidet durch niedrige Temperaturen extrem, im Einzelfall kann der Schlägerkopf sogar zu Bruch gehen.

 

Wie kann ich den Längenverlust kompensieren, bzw. verringern?

Immer einen 2. Ball in der warmen Hosentasche aufbewahren und an jedem Loch austauschen. Besser wäre noch eine eingebaute Heizung im Golfbag.
In unserer kurzlebigen Zeit wird bestimmt bald ein Hersteller diese Idee aufgreifen und als der Weisheit letzter Schluss für teures Geld verkaufen.

 

Schlussbemerkung:

Meine Einschätzung von niedrig nach hoch für die oben beschriebenen Faktoren zum Längenverlust. Der kleinste Faktor ist der Griff, dann kommt der Schaft, danach die Luft, die Feuchte und unsere Beweglichkeit. Der Ball und der Schlägerkopf (Driver und Hölzer) sind wohl die größten Übeltäter beim Längenverlust.
Stellen Sie sich einfach auf die Gegebenheiten ein und genießen das tolle Spiel in der klaren Winterluft.
Bei den Eisen nehmen sie einfach eins mehr als sonst und bei den Hölzern üben sie sich in Demut.

Ein paar Schläge mehr im Winter sind doch kein Beinbruch, besonders deshalb nicht, weil es für alle gleich ist.





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